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Neu auf schwatzgelb.de: Felix Nmecha auf der großen WM Bühne (BVB)

Kruemelmonster09, Montag, 22.06.2026, 17:53 (vor 2 Tagen) @ haweka

Aus christlicher Sicht ist „Sünde“ kein Kampfbegriff gegen eine bestimmte Gruppe, sondern ein theologischer Begriff. Christen bezeichnen vieles als Sünde, zum Beispiel Hochmut, Lüge, Ehebruch, Habgier oder Selbstgerechtigkeit. Daraus folgt nicht, dass man die betreffenden Menschen hasst oder ihnen mit Verachtung begegnet.


Das sind aber Verhaltensweisen, die man bewusst und gewollt an den Tag legen kann oder nicht. Ziemlicher Unterschied zu einer sexuellen Orientierung, die man ist. Dabei ist "Du sollst nicht was anderes als hetero sein" weder Bestandteil der zehn Gebote des Alten Testaments noch in den später ausgedachten Todsünden zu finden. Anscheinend war das Thema nicht heiß genug, um für Judentum wie Christentum als Glaubensgrundlage aufgenommen zu werden.

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In der Bibel wird nicht die Orientierung, sondern die Handlung als sündig bezeichnet. Aber wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein.


Wenn ich das richtig verstehe, dann ist Homosexualität okay, solange nicht gehandelt wird?


Rein logisch betrachtet kann es das ja auch nicht sein.

Wenn die Kirche die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen verbietet, gleichzeitig aber sagt, dass sexuelle Handlungen nur in der Ehe ausgeführt werden dürfen, schließt sich das ja schon aus.

Die Frage ist hier dann aber eher wieder, wieso werden Homosexuelle so in den Mittelpunkt "des Ungläubig sein" gestellt und nicht Menschen, die sexuelle Kontakte außerhalb der Ehe haben.


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