schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Schwieriger Artikel (BVB)

MauriciusQ, Hamburg, Dienstag, 23.06.2026, 18:18 (vor 21 Stunden, 37 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Man kann FN kritisch sehen. Evangelikale sind wirklich unangenehme Typen und FN homophob. Das ist unbestritten. Ich finde öffentlich zur Schau gestellte Religion auch unangenehm. Aber eben von der Religionsfreiheit gedeckt.

Aber was echt immer wieder auffällt ist dass die gleiche Klientel die FM verteufelt Antonio Rüdiger vehement verteidigt hat. Und um hier mal Hasnain Kazim zu zitieren

"Ich frage mich, warum es vielen Menschen so schwerfällt, das ganze Bild zu sehen – die Zusammenhänge, die unterschiedlichen Perspektiven –, um erst dann zu einer Meinung zu gelangen. Dass sich die beiden deutschen Fußballnationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah nach dem 7:1-Sieg gegen Curaçao gemeinsam mit drei weiteren Spielern des Gegners zu einem Kreis zusammengestellt haben, um zu beten, finde ich ein schönes, versöhnliches und friedliches Zeichen. Nmecha hat es selbst in einem Interview gesagt: „Auf dem Platz Rivalen, aber nach dem Schlusspfiff sind wir alle Christen und Brüder.“ Schön. Auch wenn „sind wir alle Christen“ natürlich nicht stimmt.

Es gilt Religionsfreiheit, und Religionsfreiheit bedeutet auch, dass man seine Religion öffentlich ausleben kann, (...)Das schließt ein, dass man vor oder nach einem Fußballspiel beten darf. Und natürlich gilt das auch für den bekennenden Muslim Antonio Rüdiger. Selbstverständlich darf er sich zum Gebet niederknien, natürlich darf er den Zeigefinger erheben, den Tauhid-Finger, der im Islam den Glauben an die Einheit und Einzigartigkeit Gottes symbolisiert.

Was man allerdings nie verkennen darf, ist die Symbolik und der Zusammenhang, in dem Handlungen, Worte und Gesten stehen. Millionen von Muslimen beten, der Fingerzeig ist durchaus üblich, und auch „Allahu Akbar“ – „Gott ist groß“ – zu sagen, ist ein normaler Ausruf im Alltag vieler Muslime. Man muss aber auch zur Kenntnis nehmen, dass IS-Terroristen den Tauhid-Finger als ihr Symbol vereinnahmt haben und dass Selbstmordattentäter sowie andere Gewalttäter, die im Namen ihrer Religion morden, „Allahu Akbar“ schreien und daraus einen Schlachtruf gemacht haben. Dafür können die vielen Millionen friedlichen Muslime nichts.
(...)

Ich wette, dieselben Kritiker haben kein Wort zur Homophobie von Hamas & Co. geäußert. Ich wette, sie sagen nichts dazu, dass Homosexuelle in manchen muslimischen Gesellschaften um ihr Leben fürchten müssen. Keine Kritik daran, dass Schwule es selbst an Orten wie Berlin-Neukölln nicht leicht haben, beispielsweise händchenhaltend durch die Straßen zu gehen. "

Die Kritik an FM ist schon berechtigt aber eben bigott.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1585390 Einträge in 17013 Threads, 14397 registrierte Benutzer Forumszeit: 24.06.2026, 15:55
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln