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Forderungen Russlands vor 3. Verhandlungsrunde (Politik)

Cthulhu, Essen, Montag, 07.03.2022, 15:47 (vor 1446 Tagen) @ Goalgetter1990

Zuerstmal sollte man der russischen Regierung nicht über den Weg trauen. Falls das aber stimmt, schonmal ein guter Schritt. Die Entmilitarisierung ist ein No-Go, kein Staat kann das erfüllen. Wäre ich Verhandler, würde ich wohl die Krim anerkennen und versuchen, für Donezk und Lugansk irgendeinen Spezialstatus auszuhandeln, ich weiß allerdings nicht, wie hart hier die ukrainische Position ist.

Hier bin ich leider grade nicht ganz auf dem Stand, aber die Situation im Donbass der letzten Jahre war ja zumindest sehr schwierig - wie sehr würde es die Ukraine schmerzen, die beiden "Republiken" zu verlieren?

Das größte Problem sehe ich aber darin, dass Russland einfach komplett unberechenbar und unzuverlässig ist - nehmen wir an, Putin kriegt seinen Willen, der Krieg endet, die Krim wird russisch und Luhansk und Donezk werden "unabhängige" Republiken, die in etwa so unabhängig von Moskau agieren, wie Belarus.
In der aktuellen Situation wäre das wohl die Variante, die am wenigsten Leid verursacht, aber welche Garantien könnte es geben, dass damit der Rest der Ukraine in Frieden leben kann, ohne eine Invasion fürchten zu müssen, weil Putin grade danach ist?


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