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Selenskyj spricht von „strategischen Wendepunkt“ (Politik)

Zoon, Freitag, 11.03.2022, 23:14 (vor 1443 Tagen) @ Ulrich

Die Verluste scheinen in der Tat hoch zu sein. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Schätzung der Verwundeten tragfähig ist.

Das ist Schlachtfeldmathematik. Für jeden getöteten Soldaten werden drei verwundete Soldaten geschätzt. So kommt man auf die 15.000 bis 18.000 verwundeten Soldaten.

Wo ist eigentlich die überlegene russische Luftwaffe?


Vor einiger Zeit konnte man lesen, dass die sowohl vor der in Teilen noch existierenden ukrainischen Luftabwehr als auch vor der eigenen Luftabwehr Angst hat, weil bei den russischen Streitkräften die Freund-Feind-Kennung nicht funktioniert.

Ausgerechnet jetzt gibt es einen Bericht bei tagesschau.de, dass Russland verstärkt aus der Luft angreift. In dem wird auch erwähnt, dass die ukrainische Luftabwehr sehr effektiv sei.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-angriffe-103.html

Jetzt sollen ausgerechnet belarussische Soldaten und syrische Freiwillige für Moskau die Kastanien aus dem Feuer holen. Die Verluste der Russen scheinen wirklich riesig zu sein.


Ich glaube nicht, dass belarussische Truppen motivierter sind als russische.

Im Internet halten sich seit geraumer Zeit wilde Gerüchte über die Rücktritte von belarussischen Generälen, die sich weigern, in den Krieg zu ziehen und von Soldaten, die ins Ausland fliehen. In der dortigen Armee scheint sich die Begeisterung über die Aussicht, gegen die Ukraine in den Krieg zu ziehen, doch sehr in Grenzen zu halten. Man darf gespant sein, was genau passiert, wenn die den Marschbefehl erhalten. Im "Krieg der Illusionen" könnte für den Kreml die nächste Seifenblase platzen.

Und was die syrischen Kämpfer angeht, so haben die wohl noch nie gut organisierten Armee-Einheiten gegenüber gestanden.

Ich glaube ja gar nicht, dass es diese Kämpfer gibt. Nachdem die Ukraine erklärt hat, dass 16.000 Ausländer in die ukrainischen Streitkräfte eingetreten sind, hat Moskau von diesen - was für eine Überraschung - 16.000 syrischen Kämpfern gesprochen.

P.S. Übrigens scheint der Herr Precht mal wieder einen "heraus gehauen" zu haben: „Natürlich hat die Ukraine ein Recht auf Verteidigung. Aber auch die Pflicht zur Klugheit, einzusehen, wann man sich ergeben muss.“

Sooo falsch ist das nicht. Was aber der TV-Philosoph übersehen hat, ist der Umstand, dass es die Aufgabe der ukrainischen Regierung ist, zu entscheiden, ob und wann dieser Punkt gekommen ist. Und natürlich kann diese unter Abwägung aller Umstände auch zu dem Ergebnis kommen, dass es sich lohnt, den aufgedrängten Kampf anzunehmen und auszufechten.


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