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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

istar, Samstag, 18.07.2026, 18:13 (vor 2 Tagen) @ markus

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch. Gegen ein Gesetz hat er ja nicht verstoßen, sondern lediglich etwas getan, was seine Partei ablehnt. Bis hierhin richtig?

Er hat etwas gemacht, was in Deutschland verboten ist, aber nicht bestraft wird.
Es geht also nicht nur darum, dass die Partei das ablehnt.

Aber das dürfte doch in allen möglichen Bereichen immer wieder vorkommen, dass einzelne Parteimitglieder anders leben oder persönlich eine andere Meinung vertreten, als es die Beschlüsse ihrer Partei vorgeben. Und das ist doch auch Teil der Demokratie. Man darf persönlich auch Mindermeinungen vertreten.

Klar darf man Mindermeinungen vertreten. Spahn hat sich aber immer gegen die Legalisierung von Leihmutterschaften ausgesprochen, er hat nicht nichts gesagt oder gesagt, er würde das anders als die Partei sehen.

Diesen riesengroßen Skandal kann ich daher nicht erkennen. Beruf und Privatleben hat er getrennt.

Wann ist ein Skandal riesengroß? Er hatte aber schon mehrere Skandälchen und irgendwann ist dann Schluss.


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