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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

Earl Chekov, Köln, Montag, 20.07.2026, 16:08 (vor 16 Stunden, 36 Minuten) @ Klopfer

Danke für den möglichen Perspektivwechsel.

Allerdings sind politische Rücktritte mit einem möglicherweise tragischen, persönlichen Hintergrund durchaus keine ungewöhnliche Angelegenheit. Vielleicht ist ein persönlicher Interessenkonflikt durchaus ein Antreiber, der Karriere einen Knick zu verpassen.

Grundsätzlich kann ich das schon nachvollziehen, wenn ein Politiker von der Bedeutung Spahns daran gemessen wird, in einer Frage von - nennen wir es moralischer Bedeutungsebene - an seinem Wort gemessen wird. Und das spielt hier wohl eine entscheidende Rolle.

Gleichzeitig kann ich es nachvollziehen, wenn Du den Schaden taxierst (ist in moralischen Bedeutungsebenen schwerer greifbar) und diesen so nicht in dem Ausmaß erkennst. Ich bin da nicht bei Dir, kann es aber nachvollziehen.

Der Gedanke kam mir aber tatsächlich auch, dass bei anderen Affären mit immenser Schadensbilanz - nennen wir es Wirksamkeit eines Andi Scheuer - der Druck nicht so aufgebaut wird. Ich hätte da noch eine aktuelle Ministerin in peto, die gerade massiven Schaden anrichtet - aber sei es drum.


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