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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 18.07.2026, 23:52 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 7 Min.) @ Ulrich

Gerade bei komplexen Zusammenhängen verlassen sich die Fraktionen jeweils auf ihre Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker, weil die in der Materie stecken - oder zumindest stecken sollten.

Bei der überwiegenden Mehrheit dürfte es - zumindest in den in der Öffentlichkeit diskutierten, für mich bewertbaren Politikbereichen - nicht für mehr als ein "stecken sollten" reichen. Oder aus welchem Grund benötigen die "Fachpolitiker" (bzw. die, die sich so nennen) ständig Expertenkommissionen, die ihnen erklären müssen, was richtig wäre.

Wie soll auch ein Jurist oder Verwaltungsbeamter komplexe technische Sachverhalte verstehen? Wenn man an der Schnittstelle von Technik und deren Bewertung tätig ist, weiß man eins: Die überwiegende Anzahl dieser Berufsgruppen ist entweder nicht in der Lage oder willens, sich ernsthaft mit solchem Kram auseinanderzusetzen.

Und da kommen dann die demagogisch gut ausgebildeten Lobbyisten ins Spiel und erklären den Nixcheckern (die Verallgemeinerung schließt nicht aus, dass es auch hochgebildete Politiker gibt, die sich auskennen) dann, wie sie die Sache zu verstehen haben.

Und bei der SPD störten bei einem Kanzlerkandidaten nicht einmal Gedächtnislücken, die nur durch fortgeschrittene Demenz nachvollziehbar erklärbar sind.


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