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@Juristen: (Politik)

istar, Montag, 20.07.2026, 11:01 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 22 Min.) @ Schoeneschooh

Ich hatte es schon woanders geschrieben. Ich halte die deutsche Gesetzeslage für maximal inkonsequent und verstehe, dass es in Italien anders (wie Nico schreibt) geregelt ist.

Ginge das theoretisch in Deutschland auch oder gibt es irgendeinen deutsch-juristischen Grundsatz der so eine Regelung verhindert?

Theoretisch geht vieles. Aber bevor man law and order fordert sollte man vielleicht mal die Konsequenzen bedenken.
Z.B. gibt es nur eine Konstellation, bei der zweifelsfrei klar ist, dass das Kind nicht durch eigene Niederkunft auf die Welt gekommen ist.
Schwule Pärchen werden also in jedem Fall rausgefischt, während bei Heteros der Typ am Flughafen guckt, ob das Baby den Eltern ähnlich sieht oder wird in jedem Fall ein Gentest fällig?
Oder das Paar bleibt noch eine gewisse Zeit im Land der Leihmutter, was soll dann mit dem Kind passieren?
Soll man es, nachdem es direkt nach der Geburt von der Mutter getrennt wurde im Alter von sechs Monaten z.B. den Adoptiveltern wegnehmen? Oder zahlen die einfach nur eine Geldstrafe und alles bleibt so wie vorher?
Welcher Strafrahmen wäre überhaupt gerecht? Ausser natürlich bei Spahn, der gehört in die Knast-Wäscherei.

Sofern Leihmütter eine freiwillige Vereinbarung eingehen mit den Eltern ist das eher ein Ehtik-denn ein juristisches Problem.

Wir haben uns hier entschieden (zurecht,wie ich finde), das nicht zuzulassen.Aber wenn andere Länder das anders handhaben, dann ist das eben so.


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