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Brosius-Gersdorf: Position der Union ist "paternalistisch" (Politik)

markus, Montag, 20.07.2026, 22:42 (vor 11 Stunden, 29 Minuten) @ Alones

Du nennst das zynisch. Ich möchte, dass solche Entscheidungen den Frauen überlassen werden und nicht von alten, weißen Männern wie dir oder mir entschieden werden.


Dann sei wenigstens auch konsequent und sag, dass Frauen generell ein Recht darauf haben sollten, ihre Kinder zum Verkauf anzubieten. Zur Adoption freigeben dürfen die ihre Kinder ja schließlich auch. Warum sollten sie dafür nicht also auch ein bisschen Taschengeld bekommen? Immerhin machen sie damit eine andere Fanilie glücklich. Da wäre es doch nur fair, wenn sie für diese Dienstleistung auch belohnt werden. Die Arbeit mit der Geburt hatten sie schließlich trotzdem, auch wenn sie das Kind eigentlich gar nicht wollen. Und wenn wir schon dabei sind, sollte der Staat auch Umsatzsteuer erheben, wir leben schließlich in wirtschaftlich harten Zeiten.

Bei einer Leihmutterschaft geht es nicht darum, ein bereits geborenes Kind zu „verkaufen“. Es geht darum, dass eine Frau sich bereit erklärt, eine Schwangerschaft für andere auszutragen. Das Kind ist kein Gegenstand, der den Besitzer wechselt.

Auch bei einer Adoption geht es nicht darum, dass Eltern ihr Kind verkaufen dürfen. Die Freigabe zur Adoption dient dem Kindeswohl, wenn die leiblichen Eltern es nicht selbst großziehen können oder wollen. Daraus folgt nicht automatisch, dass jede Form einer finanziellen Unterstützung oder Vergütung in anderen Bereichen mit „Kinderhandel“ gleichzusetzen ist.


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