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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Samstag, 18.07.2026, 23:05 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 54 Min.) @ Habakuk

Ich habe die Vermutung, dass das in der Tat ein grundlegendes Problem ist mittlerweile.
Opportunismus und Ellenbogen hat es im politischen Betrieb immer gegeben. Affären und Skandale auch. Was hat Spahn davon abgehalten, wo man heutzutage auf seinem Level ohnehin immer weich fällt, sich von der Partei zu verabschieden? Einfach zu sagen "ich bin homosexuell, ich will ein Kind, ich kann das Gesetz hier inhaltlich nicht mitgehen. Ich kann sowieso einiges nicht mehr mitgehen hier"? Stattdessen stellt er sich zu einer Zeit vor die Kameras, zu der die Leihmutter schon in Umständen war, und fabuliert über das Thema konträr zu dem was er gerade akut selbst tut. Um es als Christ zu sagen, wie gottlos kann man sein? Ist er da alleine? Ich weiß es nicht. Ich glaube das nicht. Mein Eindruck ist schon, dass der heutige politische Spitzen-Betrieb solche Charaktere anzieht, wie die Motten das Licht. Wie oft kommt es vor, dass Spitzenpersonal "vergessen" hat, Wohnsitze anzugeben, sich nicht mehr "erinnern" kann, was mit der Bank XY gelaufen ist oder "versehentlich" nicht ganz richtig zitiert hat?


Allmählich wird mir klar, was mir bei einer großen politischen Karriere stets im Weg gestanden hat: mein gutes Gedächtnis!

und deine Moral und Integrität vermutlich. Denn das Gedächtnis muss ja nur verloren werden, wenn es was zu verbergen gibt. ;-)


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