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Brosius-Gersdorf: Position der Union ist "paternalistisch" (Politik)

markus, Dienstag, 21.07.2026, 09:24 (vor 13 Stunden, 52 Minuten) @ Litze80

Leihmutterschaft ist keine gewöhnliche Erwerbsarbeit. Hier geht es nicht nur um Zeit oder Arbeitskraft, sondern um eine Schwangerschaft mit allen körperlichen und psychischen Risiken sowie um die Entstehung und Übergabe eines Kindes. Wenn eine beachtliche Zahl an Frauen (hierzu bspw. der von mir weiter oben im Strang geteilte Bericht der UN-Sonderberichterstatterin zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen) nach einer Leihmutterschaft an posttraumatischem Stress oder Angststörungen leiden, dann sollte uns das zumindest dazu veranlassen, die Praxis kritisch zu hinterfragen – anstatt sie vorschnell als gewöhnliche Dienstleistung einzuordnen.

TerraP wollte auf was anderes hinaus. Dass eine Tätigkeit Risiken birgt oder manche Beteiligte psychische Folgen davontragen, reicht als Argument allein nicht aus. Das gilt auch für andere Bereiche, in denen Menschen freiwillig (auch gegen Geld) erhebliche körperliche oder psychische Belastungen auf sich nehmen.

Natürlich muss man das kritisch hinterfragen. Daher kann das nur reguliert sinnvoll sein.


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