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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

Nietzsche, Samstag, 18.07.2026, 21:06 (vor 48 Tagen) @ Klopfer

Schreib das doch mal zu einem AfD-Mitglied. Hast Du da auch Verständnis?


Geht's denn hier gar nicht mehr ohne AfD ?

Ich wollte hier gar nicht die Nazikeule rausholen. Ich meine das wirklich ganz praktisch und beziehe mich auf Deinen Text.

Ich denke, es ist in Wirklichkeit ein ziemlich grausamer Konflikt, wenn einerseits die eigene Karriere von einer Gruppenzugehörigkeit abhängt, die einen Moralcodex festschreibt, andererseits das Privatleben und private Glück, genau davon abhängt, diesen Codex abzulehnen.

Ein "grausamer" Konflikt? Alles daran ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden.
Stell Dir vor, ich trete in die AfD ein, weil dort meine Karrierechancen am besten sind und muss dann Positionen vertreten, die mit meinem Privatleben kollidieren. Wäre das auch grausam? Oder wäre ich vielleicht ein höchst unanständiger Charakter, der sich eben sein eigenes Grab geschaufelt hat?

Nein, ich habe kein Verständnis für sein Handeln als Politiker - nicht nur in diesem Punkt.

Jo. Die Sache ist wirklich sehr einfach.

Was mich beschäftigt hat, ist dieser Konflikt und die Tatsache, dass in diesem Land kaum noch jemand bereit ist, in Politikern auch den Menschen zu sehen.

Was soll denn "den Menschen sehen" heißen?


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