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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 18.07.2026, 19:53 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 7 Min.) @ Klopfer

Ich frage mich, wie man für diese so offensichtliche Doppelmoral auch nur einen Ansatz von Verständnis haben kann.

Für den Kinderwunsch habe ich voll und ganz Verständnis, natürlich! Sich aber über all das hinwegzusetzen, was man seit 2017 durchgängig vertreten hat und das dann so zu „rechtfertigen“ wie in dem Interview mit Ronzheimer, ist einfach nur zum Fremdschämen.

Spahn hat sich geäußert, dass die Ehe für alle nicht zur Legalisierung der Leihmutterschaft führen solle und auf den Schutz der Frauen und die ethischen Probleme der Kommerzialisierung verwiesen.

Wie kann man es für normal halten, wenn ein Politiker, der sich seit 2017 in allen Wortbeiträgen in solcher Form gegen Leihmutterschaft ausgesprochen hat, plötzlich seine Meinung ändert, wenn er aus dem Meinungsumschwung persönliche Vorteile hat.

Wäre das, was er in dem Interview abgesondert hat, tatsächlich der Fall und Hätte er sein Mandat vor dem Kindskauf Niedergelegt, hätte man ihm seine Meinungsänderung ja vielleicht noch abkaufen können.

So aber War es nur ein weiterer „echter Spahn"„ und ich hoffe, dass dieser opportunistische Widerling In der Politik jetzt endlich Geschichte ist.


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