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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

kolibri, Samstag, 18.07.2026, 19:02 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 28 Min.) @ markus

Man darf definitiv seine Meinung ändern, Weiterentwicklung ist supi. Aber:

1. sollte der Fraktionsvorsitzende der Regierungspartei doch genug politischen Instinkt besitzen, um die Folgen in der Öffentlichkeit zu anzizipieren. Aussagen, ob 11 Minuten oder 11 Jahre alt, sind aus diesem Internet kaum wegzukriegen. Er kann dann ja meinetwegen in einer großen rührseligen Homestory den Konflikt und seinen Meinungsumschwung erklären, was dann natürlich auch das Risiko eines Bruchs mit Fraktion und Partei beinhaltet. So steht da jetzt aber ein Politiker, dessen öffentliche Verlautbarungen und privates Handeln den Eindruck entstehen lassen, dass er sich etwas erlaubt, was er für alle anderen verboten belassen möchte. Uncool.

2. Was spricht denn eigentlich gegen eine reguläre Adoption? Leihmutterschaft ist ja schließlich nicht die einzige Option, um sich einen Kinderwunsch zu erfüllen.


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