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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

Gargamel09, Sonntag, 19.07.2026, 19:04 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 4 Min.) @ markus

Für mich gehört es zur Demokratie, zu akzeptieren, dass Menschen legale Entscheidungen treffen dürfen. Auch wenn man sie selbst nicht gutheißt.

Das hat doch nichts mit Demokratie zu tun.


Außerdem sollte man zwischen Privatleben und politischem Amt unterscheiden. Es ging hier nicht um eine politische Entscheidung, sondern um den privaten Kinderwunsch eines homosexuellen Paares. Angesichts der Rechtslage befand sich Spahn dabei in einer tragischen Zwickmühle. In Deutschland war Leihmutterschaft verboten, für gleichgeschlechtliche Männer gibt es aber keine andere Möglichkeit, gemeinsam ein genetisch verwandtes Kind zu bekommen. Dass man sich dann für einen im Ausland legalen Weg entscheidet, muss man dann eben akzeptieren.

Eben nicht. Du kannst im Ausland im Privaten so viel machen, was hier strafbar oder moralisch verwerflich wäre. Nein, ein Politiker sollte eine Vorbildfunktion einnehmen, ansonsten könnte man auch eine zwielichtige Gestalt in ein politischer Amt wählen, da wird man am Ende wenigstens nicht enttäuscht, weil man genau weiß, was für ein Kaliber das ist.


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