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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

markus, Montag, 20.07.2026, 19:43 (vor 13 Stunden, 36 Minuten) @ Zebulon

Kinderwunsch ist das eine, gut nachvollziebar, wenn das Kind aber zusätzlich ein genetisch eigenes Erzeugnis, sein soll, ist das schon sehr viel schwerer nachvollziehbar. Es werden viele Kinder adoptiert, der Weg steht auch schwulen Paaren offen.

Ich würde behaupten, dass der Wunsch nach genetisch eigenen Kindern in der Regel deutlich größer ist. Das gilt übrigens nicht nur für homosexuelle, sondern genauso für heterosexuelle Paare.

Und Adoption ist leider keine einfache Alternative nach dem Motto „Dann adoptiert doch einfach“. Es gibt deutlich mehr adoptionswillige Eltern als zur Adoption freigegebene Kinder, die Verfahren sind langwierig und mit hohen Anforderungen verbunden. Außerdem ist Adoption in erster Linie dafür da, einem bereits geborenen Kind ein Zuhause zu geben – nicht, um einen unerfüllten Kinderwunsch zu erfüllen.


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