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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

Habakuk, OWL, Samstag, 18.07.2026, 18:27 (vor 2 Tagen) @ markus

Habe da echt null Mitleid. Wenn du privat etwas vertrittst, dann musst du das auch öffentlich machen. Wenn du in einer Gruppe bist, die da komplett gegen ist, dann musst du aus der Gruppe raus. Andernfalls bist du halt ein Heuchler.


Ja. Spätestens als er und sein Partner die Entscheidung zur Leihmutterschaft getroffen haben, hätte er das seiner Fraktions mitteilen müssen. Dann hätte er noch sagen können, ich beteilige mich nicht an der Debatte darüber und ich werde mich der Stimme enthalten. Für einen Fraktionsvorsitzenden wäre das auch schon fragwürdig gewesen, aber hätte vielleicht noch toleriert werden können. Auch die angebliche "innere Zerrissenheit" wäre etwas glaubwürdiger gewesen.


Ich würde jede Wette eingehen, dass ihm dann gesagt worden wäre, dass er bitte in der Öffentlichkeit trotzdem hinter der CDU Linie stehen soll.

Dann hätte er anbieten können, der Fraktionsvorsitz abzugeben, falls das gewünscht ist. In jedem Fall wäre das der richtige Zeitpunkt gewesen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich glaube, Jens Spahn hat aus seinen diversen öffentlich bekannten Fehlern (die hier im Thread schon aufgezählt wurden) nicht viel gelernt, sondern lediglich den Schluss gezogen, dass ihm ja eh nichts passieren kann.


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