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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

Ulrich, Samstag, 18.07.2026, 20:35 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 25 Min.) @ Schoeneschooh

Ich habe ehrlich gesagt ein Störgefühl mit der deutschen Gesetzeslage und erachte diese (genau wie das Handeln von Jens Spahn) als maximal inkonsequent. Wir stellen etwas unter Strafe und erlauben dann ein Umgehen davon über das Ausland. In Italien ist das, was Spahn und sein Ehemann hier machen, so nicht möglich. Rein inhaltlich würde ich mich freuen, wenn an der Stelle nun eine Debatte beginnt und man entweder a.) diese bestehende Lücke schließt (wenn möglich) oder b.) das Thema insgesamt “liberalisiert” wird.

Wie es jetzt ist, sollte es in meinem Augen nicht bleiben!

Ich weiß nicht, inwieweit der Gesetzgeber die Möglichkeit hat, das in Auftrag geben einer Leihmutterschaft durch eine in Deutschland lebende Person zu sanktionieren, wenn das Ganze im Ausland stattfindet. Das ist eine juristische Frage.

Dass das ganze aus einer Reihe von Gründen hochgradig problematisch ist, haben bereits andere geschrieben. Eine Schwangerschaft ist nicht nur ein Geschäft, sie führt bei einer Schwangeren zu einer ganzen Reihe von physischen und psychischen Veränderungen. Es stellt sich die Frage, ob so etwas ethisch überhaupt akzeptabel sein kann. Früher einmal gab es Ammen, die die Kinder reicher Frauen stillten, vielfach waren das zu Zeiten der Sklaverei Sklavinnen, später schlecht bezahlte Bedienstete. Jetzt stellen Frauen ihren eigenen Körper zur Verfügung, als "Gebärmaschinen".


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