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Der Fall Spahn - oder wenn das eigene Lebensmodell an der Gruppenmoral scheitert (Politik)

markus, Sonntag, 19.07.2026, 20:13 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

- genetisch verwandt ist das Kind bei Leihmutterschaft auch nur von einem der beiden….
- für die bei anderen Antworten genannte Situation (Freundin des Paars) hätte sich Spahn als CDUler in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft lebender ja auch für eine Gesetzesänderung aussprechen / einbringen können
- es gibt in Deutschland übrigens auch noch Adoptionen (sowohl inländische wie ausländische) bzw. Pflegekinder und dass teils zu Hauf. Den entsprechenden Leumund hätten sie gehabt. Gut, wäre keiner von beiden genetischer Verwandter (hätte auch nur einer zurückstecken müssen). Aber (natürlich Mutmaßung meinerseits) wäre das nix für deren Ego, denn kein „perfektes Kind“.

* Dass nur einer der genetische Vater ist, stimmt. Trotzdem wachsen die Kinder als Kinder von Spahn und seinem Ehemann auf. Genau diese Familienkonstellation lässt sich durch dein zuvor genanntes Modell mit einer befreundeten Frau eben nicht erreichen, weil dort die Frau Mutter bleibt.
* Dass Spahn sich für eine Gesetzesänderung hätte einsetzen können, habe ich nie bestritten. Daraus folgt aber nicht, dass er es politisch auch musste. Zwischen einer privaten Lebensentscheidung und einer politischen Forderung besteht kein zwingender Zusammenhang und ist mit Risiken verbunden.
* Und der letzte Punkt ist reine Spekulation. Adoption oder Pflegekinder sind wunderbare Möglichkeiten, aber sie sind kein Argument dagegen, einen eigenen Kinderwunsch zu haben. Heterosexuellen Paaren wird ja auch nicht entgegengehalten: „Warum habt ihr kein Pflegekind aufgenommen?“ Daraus abzuleiten, Spahn habe aus Egoismus oder wegen des Wunsches nach einem „perfekten Kind“ gehandelt, ist eine Unterstellung ohne jede Grundlage.


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