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9€ Ticket Beliebt aber unbezahlbar (Politik)

herrNick, Dienstag, 09.08.2022, 17:33 (vor 568 Tagen) @ Taifun

Ich würde hier auch nicht in Extremen denken wollen. Dienstwagen zu 1% unabhängig vom Preis? Diskutabel. Unabhängig vom Antrieb? Diskutabel.


Nein. Man versteuert derzeit 1% des Brutto-Listenpreises sowie 0,03% pro km für die Entfernung vom Arbeitsplatz. Hybrid Hälfte, Elektro Viertel. Es ist also weder unabhängig vom Preis, noch vom Antrieb.
Den Hybrid-Vorteil kann man gerne streichen und bei Elektro kann man auch irgendwann den Vorteil abschmelzen. Aber beides war ja gewollt, um Hybdrid bzw. E-Autos in den Markt zu pushen. Meinetwegen kann man auch eine CO2-Schwelle einführen. Aber alles andere beruht in meinen Augen auf falschen Annahmen von Leuten, die vom "Privileg" eines Dienstwagens offenbar weit entfernt sind...


Ok, dass mit Elektro und Hybrid wusste ich nicht. Danke.

Ich glaube aber schon es gäbe eine Bereitschaft Fahrzeuge in Klassen je Brutto Listenpreis einzugliedern. CO2 würde ich auch befürworten.


Die Kosten für den Arbeitnehmer und damit die zusätzlichen Steuereinnahmen des Bundes hängen am Bruttolistenpreis. Daher ist das oftmals "Dienstwagenprivileg ist nur für Porschefahrende Oberschichtler" echter Bullshit. Die meisten Firmenwagen dürften im Bereich Octavia/Golf/3er BMW sein und werden von der Mittelschicht gefahren. Als ich noch dazu gehört habe, habe ich geschaut, dass der Bruttolistenpreis nicht zu hoch wurde. Und ich habe zusätzlich auf Geld verzichtet.

Die ganze Diskussion ist komplett verblendet. Und die Menschen ohne Ahnung diskutieren auf der linken Seite am stärksten.

Dass Leute sich an Diskussionen beteiligen ohne voll durchzublicken ist doch i.O., man kann ja durch Diskussionen lernen. Und der Standpunkt der Diskussionsteilnehmer wird einfach viel von den persönlichen Erfahrungen her geprägt. Ich komme aus der IT / Finanzbranche und habe Berührungspunkte zum Thema Firmenwagen. Ich glaube es gibt bei uns nicht einen einzigen Golf oder Oktavia. Vielleicht vereinzelte 3er oder vergleichbare Audi und Mercedes. Und das war bei allen 4 Arbeitgebern davor in meinen > 20 Berufsjahren exakt das gleiche. Da werden relativ große Autos gefahren und die wenigsten haben einen wirklichen Bedarf aus Berufssicht (also nicht im Sinne eines Handwerkers). Das ist einfach ein Incentive. Und aus diesen Erfahrungen heraus darf man schon man zweifeln, ob das so super ist, wie das ganze geregelt ist und ob die aktuelle Steuergesetzgebung hier die richtigen Anreize setzt.


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