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Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland (Sonstiges)

Ulrich, Mittwoch, 08.07.2026, 16:40 (vor 3 Tagen) @ Habakuk

Möglich, dass ein Teil der Personen ein paar Tage oder Wochen später gestorben wäre. Aber dann würde ich erwarten, dass sich in den nächsten Monaten eine messbare Untersterblichkeit in den Daten zeigen wird.

Gerade bei älteren Personen kann ein Problem sein, dass die sich in ihrer überheizten Wohnung verbarrikadieren, ohne zu lüften und dann auch noch zu wenig trinken, etc. Wenn man dann auch noch feuchte Tücher, etc. aufhängt, ist die Todesfalle perfekt.


Ich habe neulich gelesen, dass bei einer Temperatur von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit nahe 100 Prozent auch junge gesunde Menschen nahezu keine Chance haben, länger als 6 Stunden zu überleben. Die 35 Grad dürfte es in mancher Dachgeschosswohnung gehabt haben, bei der hohen Luftfeuchtigkeit muss man wohl etwas nachhelfen.

Nachvollziehbar.

Der Körper überhitzt, und wegen der hohen Luftfeuchtigkeit findet keine relevante Abkühlung durch Transpiration statt.

Zudem wird teilweise auch noch zu wenig getrunken, gerade bei älteren Menschen. Hatte ich bei der Aufzählung vergessen. Da kommt noch die Dehydrierung als Todesursache hinzu.


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