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Dürre: Rhein ab Mitte der Woche nicht mehr durchgängig beschiffbar? (Sonstiges)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 13.08.2026, 10:25 (vor 8 Stunden, 40 Minuten) @ Ulrich

Zum Glück haben wir weise Experten in allen Themenfeldern in den Ministerien sitzen, die immer eine pragmatische Lösung parat haben. Wenn nicht gneug Wasser den Rhein runterfließt, buddeln wir den Rhein halt tiefer und begradigen ihn. Sowas wie im Ahrtal, das genau deswegen passiert ist, wird sicherlich nicht ein zweites Mal passieren, oder?

Und bis wir damit fertig sind, fahren wir die liegengebliebene Fracht einfach per Lkw weiter. Was soll so ein Binnenkutter schon schleppen, 3000, 4000 Tonnen? Da kann man bei der Achslast auch mal ein Auge zudrücken. Ist schließlich für unsere deutsche Wirtschaft. Und wenn die Lkw-Fahrer sich weigern, wegen linksgrünversiffter Ausreden wie "Lenkzeiten" und "Fahrtenschreiber", zwangsrekrutieren wir eben Pferdemädchen. Davon gibts in jedem Dorf welche, und dann ziehen die Gäule halt paar Schüttgutcontainer durch den Rheingraben.


Wenn man die Fahrrinnen tiefer ausbaggert, kann man auch bei niedrigen Pegelständen etwas länger fahren, weil sich dann das Wasser vollständig in dieser Fahrrinne befindet, während die flachen Bereiche vollständig trockenfallen.

Das hätte aber auch deutliche negative Auswirkungen. Die Fließgeschwindigkeit des Wassers erhöht sich, es fließt noch schneller ab. Der Grundwasserpegel sinkt, man verliert ökologisch wertvolle Lebensräume, etc.

Und irgendwann reicht das Wasser trotzdem nicht mehr. Wir müssen uns einfach darauf einstellen, dass Rhein, Elbe, etc. nicht mehr ganzjährig für den Gütertransport nutzbar sein werden. Und wir müssen Maßnahmen treffen, die dafür sorgen, dass das Wasser länger in den Landschaften bleibt, bevor es die Flüsse erreicht.

Man möchte ja die Fahrrinne nicht durchgängig tiefer machen, sondern nur an einigen Stellen eine "Ablageoptimierung" durchführen. Das sehen übrigens schon seit einigen Jahren fast alle Bundesländer so, die an den Rhein angrenzen und zwar auch unter grünen Ministern.


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