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Russisches Staatsfernsehen berichtet von angeblichen Massakern (Sonstiges)

Blarry @, Essen, Dienstag, 15.02.2022, 11:34 (vor 142 Tagen) @ Ulrich

Wie zur Zeit der UDSSR bzw. wie in der Zarenzeit. Damals gehörte der Großteil der Ukraine zum russischen Reich, ein kleinerer Teil zur K.u.K.-Monarchie. Dort wo Wien regierte, waren die Verhältnisse für die Ukrainer liberaler. Russland duldete das Ukrainische zwar als lokalen Dialekt, aber nicht als Schriftsprache z.B. in Zeitungen. Ukrainer und Weißrussen galten als "Kleinrussen", die von den "Großrussen" aus Moskau bevormundet wurden.

Da umschiffst Du aber mehrere weitere entscheidende Akteure in der Region.
Als jemand, dessen Großeltern im Zuge der Ostverschiebung Polens aus ihrer Heimat in der heutigen Westukraine in ein ehemals von Deutschen bewohntes Haus in Schlesien übergesiedelt wurden, kann ich Dir sagen, dass die Gegend zwischen Brest und Lemberg historisches polnisches Kernterritorium ist. Eure Intervention wäre die ideale Gelegenheit für Polen, ein 80 Jahre altes Unrecht geradezurücken, zumal es im Anschluss an einen Krieg garantiert zu einer territorialen Neugliederung der Staaten zwischen NATO und Russland kommen dürfte.
Und ja, "der Staaten". Denn eine russische Invasion der Ukraine ist ohne weissrussische Beteiligung kaum denkbar. Es sind schließlich nur ein paar wenige Panzerstunden von der weissrussischen Grenze nach Kiew, am Dnjepr entlang, malerische Route. Ein Kriegseintritt Weissrusslands wäre ein dankbarer Anlass für die EU, den bekloppten Lukaschenko zu kippen, der nur Ärger macht und aus dem Mittleren Osten braune Menschen einschleust, vor denen ihr euch so fürchtet.


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